Adiós Südamerika, Viva México und Hola Cuba!

Gnadenlos rückt das Ende unserer Reise so langsam näher. Nicht zu fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Es kommt uns so vor, als wären wir erst ein paar Wochen unterwegs, dabei sind es nun schon fünf Monate. Zum einen freut man sich, bald nach Hause kommen zu können, um seine Familie und Freunde wieder zu sehen und seine eigenen vier Wände zu haben, zum anderen möchte man gerne noch mehr von der Welt erkunden.

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Kolumbien: Bogotá (Die Gegensätzliche)

Gastbeitrag von Manu Anlauf Nr. 3

Als wir das erste Mal davon sprachen, einen Zwischenstopp in Bogotá einzulegen, drehten sich meine ersten Gedanken um Dinge wie Lateinamerikanische Musik, Palmen, Sonne und Wärme. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Man vergisst oft, dass die Anden bis nach Kolumbien reichen und genau dort liegt Bogotá. Was dazu führt, dass die Stadt eine maximale Jahresdurchschnitt Temperatur von 16 Grad aufweist und regenfeste, warme Kleidung im Gepäck nicht fehlen darf.

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Peru: Iquitos (Welcome to the Jungle)

Welcome to the Jungle.

Von Lima zog es uns in die Dschungelstadt Iquitos, die inmitten des peruanischen Amazonas total isoliert von der Aussenwelt liegt. Da es keine Zugangsstrassen gibt, kann man nur mit dem Boot oder Flugzeug anreisen. Wir entschieden uns für die letztere Variante. Objekt der Begierde ist natürlich der Dschungel selbst. Deshalb haben wir uns entschlossen, mehrere Tage in einer Lodge direkt im Herzen des Regenwaldes zu verbringen, so dass der Amazonas quasi vor unserer Haustür steht.

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Peru: Cusco (Eine Stadt als Freilichtmuseum)

Catedral del Cusco.

Gastbeitrag von Manu.

Vom Titicacasee ging es mit Bolivian Hop für 30 Dollar pro Person auf die Reise nach Peru. Unser erster Stopp war schon nach 15 Minuten. Wir hielten direkt vor dem bolivianischen Emigrationsbüro, um den Ausreisestempel in Empfang zu nehmen, den Rest Bolivianos in peruanische Sols zu tauschen und den bolivianischen Bus-Guide (ja wir hatten tatsächlich einen Guide für eine normale Busfahrt 😊) in einen peruanischen Guide zu wechseln. Mit ihm, dem gesamten Gepäck und ohne Bus, ging es dann zu Fuss etwa 20 Meter weiter bis zum nächsten Grenzbüro, wo wir dann endlich peruanisches Staatsgebiet betraten. Nach einer 14-stündigen Fahrt (ink. Essenspause) erreichten wir früh morgens um 5 Uhr unser Ziel: Die ehemalige Hauptstadt des grossen Inkareiches.

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Bolivien: La Paz

La Paz – Plaza Murillo.

Von Sucre ging es weiter nach La Paz. Ein Bus von Sucre nach La Paz kostet je nach Klasse zwischen 6-20$ und dauert 12-13h. Da wir in den letzten Wochen permanent entweder nur mit dem Auto oder Bus unterwegs waren, war es mal wieder an der Zeit den Flieger zu nehmen. So langsam machte sich nämlich bei uns eine kleine Flug-Entzugserscheinung breit. 😉 Das Ticket kostete 59$ pro Person und die 50 Minuten Flugzeit waren im Vergleich zu der Busfahrt ein Klacks.

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Bolivien: Sucre

Sucre – „La Ciudad Blanca“.

Von Uyuni ging es mit dem Nachtbus für 100 Bolivianos (ca. 14 CHF) pro Person nach Sucre. Tickets können am Busbahnhof bei der Agentur „6 De Octobre“ gebucht werden. Die Fahrt dauerte ca. 8h und war grundsätzlich für den Preis ganz in Ordnung. Einziger Negativpunkt war, dass die Toilette auf der gesamten Strecke nicht verfügbar war. Sehr zum Leidwesen des „Bus Steward“, der alle 5 Minuten von einer bolivianischen Frauengruppe wegen dem fehlenden Klo zur Schnecke gemacht wurde. Wer also schon immer mal seine Blase trainieren und seinen spanischen Fluchwortschatz aufbessern wollte, kann ich diese Bustour nur wärmstens empfehlen. 😉

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Bolivien: Uyuni / Salar de Uyuni

Salar de Uyuni: Eine einzigartige Salz-Landschaft.

Von San Pedro de Atacama ging es mit dem Nachtbus um 03:00 direkt nach Uyuni. Die Verbindung scheint ziemlich neu zu sein, denn wir konnten im Internet nur einen Bus über Calama finden. Die Fahrt dauert inkl. aller Aus/Einreiseformalitäten ca. 10 Stunden und kann über die Agentur „Cruz del Norte“ für 18’000 chilenische Peso (ca. 27 CHF) pro Person am Busbahnhof gebucht werden. Dieses Mal konnten wir nicht, wie bei der Einreise von Uruguay nach Brasilien einfach unseren Pass abgeben, sondern mussten jeweils an der chilenischen Grenze den Ausreisestempel und an der bolivianischen Grenze den Einreisestempel abholen. Auch wenn die Busse nicht die Neusten sind, war die Fahrt im Grossen und Ganzen ganz angenehm und kann für den Preis auf jeden Fall weiterempfohlen werden. Alternativ hätte man in San Pedro auch 3 oder 4-Tages Touren mit 4×4 Jeeps nach Uyuni buchen können. Da wir aber die meisten Spots, die in diesen Touren angeboten werden, schon selber erkundet und wir keine Lust auf eine längere geführte Tour hatten, war dies für uns keine Option.

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Chile: Antofagasta

On the Road again: Panamericana (Ruta 5).

Von La Serena ging es über die Panamericana (Ruta 5) nach Antofagasta (865 km). Auf halber Strecke legten wir in Copiapó einen Zwischenstopp ein. In Copiapó gab es nicht wirklich viel zu sehen, dafür war die Autofahrt entlang der Pazifikküste wo Berge, Meer und Wüste aufeinandertreffen sehr beeindruckend. Spektakuläre Ausblicke auf Hügelige Landschaften, Dünen, Wüste und das Meer machen den Road Trip zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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