Peru: Machu Picchu/Agua Caliente (Die „offiziell“ Wiedergefundene)

Gastbeitrag von Manu Vol. 2.

Da es schon fast zum Pflichtprogramm gehört, sich bei einem Peru-Besuch Machu Picchu anzusehen und wir brave Touristen sind, machten wir uns natürlich auch auf den Weg eines der sieben Weltwunder anzusehen. Es gibt drei Möglichkeiten dorthin zu gelangen:

  • Variante 1. wäre über mehrere Tage hinweg den Inka Trail von Cusco bis zum Machu Picchu zu wandern.
  • Variante 2. mit dem Bus bis nach Hidroelectrica und von dort in ca 2,5 Stunden nach Agua Caliente den Schienen entlanglaufen.
  • Variante 3. man nimmt den Bus bis Ollantaytambo und von dort bis Agua Caliente mit dem Zug.

Eins ist sicher, man muss sich zwischen Zug oder Beinen entscheiden, da es nach Agua Caliente keine Verbindungsstrasse gibt. Wir entschieden uns für die dritte Möglichkeit, da wir in Vollmontur unterwegs sein würden und unsere Rucksäcke nicht mehr so leicht sind wie auch schon.

Einfahrt von Perurail.

Als wir am Ostersonntag in Agua Caliente (das sich selbst auch Machu Picchu Pueblo nennt) ankamen, mussten wir erstmals tief Luft holen, es war eine richtige Wohltat, nach über drei Wochen bei 3000 bis 4000 Höhenmeter, wieder einmal „dicke Luft“ zu atmen, denn der kleine Ort liegt gerade mal auf nur 2090 m.ü.M.

Am nächsten Morgen um 5 Uhr gingen wir dann los um die beliebteste Sehenswürdigkeit Perus in Augenschein zu nehmen. Leider befanden sich dazwischen noch 1700 Treppenstufen die es zu erklimmen galt. Total ausser Atem und verschwitzt, aber auch ein wenig stolz erreichten wir kurz nach 6 Uhr den Eingang zu dem Gelände. Alternativ kann man auch den Bus nehmen. Dies war aber für uns keine Option, da ein Weg 20$ kostet und die Warteschlangen für die Busse teilweise schon fast kilometerlang sind. Ausserdem ist es eine spezielle Erfahrung, noch im Dunkeln die gewundenen Treppen zu besteigen.

Motivation in verschiedenen Phasen.

Für den Anfang unserer Besichtigungstour wählten wir nicht, wie die meisten Anderen, die weltberühmte Ruinenstadt, sondern wir entschlossen uns für die in einem hinteren Winkel versteckte Inkabrücke. Leider gibt es abgesehen von ein paar einzelnen Wegweisern, auf dem grossen und weitläufigen Gelände keinen einzigen Lageplan. Dies war wohl auch der Grund, wieso wir erst die sechsten Personen waren die sich in das Register eintrugen.

Pay attention: Inca Bridge.

Eine weitere Attraktion von Machu Picchu ist Inti Punku (Sonnentor). Was wir, wie könnte es auch anders sein, über eine lange Treppe erreichten. Der Blick von dort ist wunderschön und bei dem schönen Wetter das wir hatten, der ideale Platz um uns ein bisschen aus zu ruhen und die schon warmen Morgensonne zu geniessen.

Noch ein paar Treppen.

Endlich geschafft.

Nach einem „offiziell unerlaubten“ Mittagssnack mitten umgeben von Alpakas, machten wir uns schlussendlich auf um die Hauptattraktion anzusehen, die Stadt Machu Picchu selbst. Leider ist es fast so, dass man froh ist endlich durch zu sein. Denn die Ruinen sind überfüllt von Touristen, vor allem von Reisegruppen, die mit ihren Guides in den schmalen Wegen stehen bleiben und es einem Osterstau vor dem Gotthardtunnel gleichkommt.

Unsere Gastgeber.

Die berühmten Ruinen und Machu Picchu.

Immer dieser Massentourismus. 😉

Bevor wir uns an den Abstieg machten, da wir nur Tickets für die Ruinen hatten und nicht auch für Machu Picchu (alter Gipfel) Mountain und Huayna Picchu (junger Gipfel) Mountain, drückten wir noch schnell einen Stempel in unsere Reisepässe, dass wir auch wirklich hier waren. 😉 Am nächsten Tag ging es mit schmerzenden Beinen zurück nach Cusco, wo wir noch einmal eine Nacht verbrachten bevor es weiter nach Lima ging.

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