Peru: Cusco (Eine Stadt als Freilichtmuseum)

Catedral del Cusco.

Gastbeitrag von Manu.

Vom Titicacasee ging es mit Bolivian Hop für 30 Dollar pro Person auf die Reise nach Peru. Unser erster Stopp war schon nach 15 Minuten. Wir hielten direkt vor dem bolivianischen Emigrationsbüro, um den Ausreisestempel in Empfang zu nehmen, den Rest Bolivianos in peruanische Sols zu tauschen und den bolivianischen Bus-Guide (ja wir hatten tatsächlich einen Guide für eine normale Busfahrt 😊) in einen peruanischen Guide zu wechseln. Mit ihm, dem gesamten Gepäck und ohne Bus, ging es dann zu Fuss etwa 20 Meter weiter bis zum nächsten Grenzbüro, wo wir dann endlich peruanisches Staatsgebiet betraten. Nach einer 14-stündigen Fahrt (ink. Essenspause) erreichten wir früh morgens um 5 Uhr unser Ziel: Die ehemalige Hauptstadt des grossen Inkareiches.

Wenn man durch die engen Strassen des grossen historischen Zentrum Cuscos läuft, fühlt man sich als würde man durch eine riesige Dauerausstellung wandern, die nicht nur die Geschichte einer Stadt, eines Staates, sondern beinahe eines ganzen Kontinents erzählt.

Sacsayhuamán: Inka -Festung oberhalb von Cusco.

Sacsayhuamán mit Blick auf Cusco.

Von den Tempelruinen der Inkas an der Grenze der Altstadt, über die schönen Plazas, imposanten Kathedralen und kolonialen Häuser der spanischen Eroberer, bis zu den modernen peruanischen Fusion Kitchen Restaurants, findet man alles.

Iglesia de La Compañía de Jesús, gebaut auf den Ruinen des Palastes von Huayna Cápac, einem der letzen der Inkakönige.

Pachacuti -Brunnen auf dem Plaza de Armas.

Man merkt, dass seit der Wiederentdeckung von Machu Picchu, im Jahr 1911 der Tourismus das A und O und auch der wirtschaftliche Motor der Stadt ist, so wird man an jeder Ecke umworben, ob es nun Sonnenbrillen, Touren, Massagen oder einfach ein Foto einer Frau in traditioneller Kleidung mit einem jungen Alpaka auf dem Arm (mit ca. 20 Sols, etwa 6.10 CHF, nicht gerade billig) sind. Trotz alledem wirkt es nicht überkünstelt und man fühlt sich nicht total bedrängt.

Discounter Foto für „nur“ 15 Sols.

Unser persönliches Highlight war natürlich die peruanische Küche, welche sich langsam aber sicher einen Namen in der ganzen Welt macht. Dies jedoch auch nicht zu Unrecht. Egal in welcher Preisklasse; es wird sich sehr viel Mühe gegeben mit der Zubereitung und dem Anrichten der Speisen. Ob man nun DEN Klassiker Ceviche (roher, marinierter Fisch) bestellt oder man sich an etwas spezielleres wie Cuy  heranwagt, man wird mit einer Gaumenfreude belohnt. So dass wir beinahe Probleme hatten uns jeweils für nur ein Restaurant geschweige denn für nur ein Gericht zu entscheiden.

The one and only, here comes the peruvian CEVICHE.

Mmhh, Lomo Saltado (Rindsgeschnetzeltes).

Etwas gewagter; Alpaka an Holundersauce mit Quinoaratatouille.

Noch einwenig exotischer bitte; Crispy Cuy (Meerschweinchen).

Last but not least, eine schokoldadige Verführung. 😉

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3 Gedanken zu “Peru: Cusco (Eine Stadt als Freilichtmuseum)

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