Bolivien: Uyuni / Salar de Uyuni

Salar de Uyuni: Eine einzigartige Salz-Landschaft.

Von San Pedro de Atacama ging es mit dem Nachtbus um 03:00 direkt nach Uyuni. Die Verbindung scheint ziemlich neu zu sein, denn wir konnten im Internet nur einen Bus über Calama finden. Die Fahrt dauert inkl. aller Aus/Einreiseformalitäten ca. 10 Stunden und kann über die Agentur „Cruz del Norte“ für 18’000 chilenische Peso (ca. 27 CHF) pro Person am Busbahnhof gebucht werden. Dieses Mal konnten wir nicht, wie bei der Einreise von Uruguay nach Brasilien einfach unseren Pass abgeben, sondern mussten jeweils an der chilenischen Grenze den Ausreisestempel und an der bolivianischen Grenze den Einreisestempel abholen. Auch wenn die Busse nicht die Neusten sind, war die Fahrt im Grossen und Ganzen ganz angenehm und kann für den Preis auf jeden Fall weiterempfohlen werden. Alternativ hätte man in San Pedro auch 3 oder 4-Tages Touren mit 4×4 Jeeps nach Uyuni buchen können. Da wir aber die meisten Spots, die in diesen Touren angeboten werden, schon selber erkundet und wir keine Lust auf eine längere geführte Tour hatten, war dies für uns keine Option.

Als wir in Uyuni angekommen sind, war unser erste Gedanke „Oh mein Gott, wo sind wir denn hier gelandet?“. Die Stadt ist nämlich alles andere als schön und lädt so gar nicht zum Verweilen ein. Wäre da nicht die grösste Salzwüste der Welt (10’000 km²), die nur ca. 20km von der Innenstadt entfernt und auf einer Höhe von 3’653 m liegt. Die Salzmenge des „Salar de Uyuni“ wird auf ungefähr zehn Milliarden Tonnen geschätzt. Jährlich werden davon etwa 25.000 Tonnen abgebaut und in die Städte transportiert.

In Uyuni werden von diversen Reiseagenturen Touren angeboten. Man hat die Auswahl zwischen 1,2,3 oder 4-Tages Touren. Alternativ kann man die Salzwüste auch auf eigene Faust mit dem Fahrrad erkunden. Da unser Hinterteil von der letzten San Pedro Bike-Exkursion noch ziemlich angeschlagen war, haben wir uns für eine eintägige Tour entschieden. Bei dieser Entscheidung hörten wir unsere Popo’s ein Halleluja singen 😉. Für nur 130 Bolivianos (ca. 18 CHF) pro Person, ging es mit einem 4×4 Jeep in Richtung Salzpfanne. Gebucht haben wir bei „Uyuni Tours“, welche wir uneingeschränkt weiterempfehlen können. Im Preis inbegriffen ist sogar noch ein Mittagessen. Einziger Wermutstropfen war, dass der Fahrer, der zugleich auch als Guide und Koch fungierte, nur spanisch sprechen konnte. Was uns aber völlig egal war, da wir ja primär nur die Salzwüste sehen wollten. Wer einen englischsprachigen Guide wünscht, muss tiefer in die Taschen greifen.

Die Tour führte uns zuerst zu dem Eisenbahnfriedhof Uyuni (spanisch: Cementerio de (los) Trenes). Die Anlage gilt als grösster Eisenbahnfriedhof der Welt.

Eisenbahnfriedhof Uyuni: Cementerio de (los) Trenes.

Eisenbahnfriedhof Uyuni: Cementerio de (los) Trenes.

Auf dem Weg zur Salzwüste: Achtung Lama Warnschild.

Lamas auf dem Weg zur Salzwüste.

Nach einem kleinen Zwischenstopp bei kleinen Souvenirständen, geht es dann schon direkt nach „Salar de Uyuni“. Weitere Spots sind unter anderem ein Salzhotel und die Kaktus-Insel Incahuasi.

Isla Incahuasi: Hier kann man diverse meterhohe und teilweise mehr als 1.200 Jahre alte Säulenkakteen bewundern.

Ausblick auf die Salzwüste von Isla Incahuasi.

Isla Incahuasi: On the Top.

Höhle bei Isla Incahuasi.

Unsere beiden Maskottchen in der Salzwüste: Walter (links) und Jeffrey (rechts).

Walter und Jeffrey auf einem kleinen Salzberg.

Walter und Jeffrey: Kings of the Salar.

Einer der vielen 4×4 Jeeps in der Salzwüste.

Durch die unendliche Weite an Salz, gelingen sehr einfach Fotos mit optischer Täuschung.

Walter und Jeffrey bewachen das bolivianische Bier und Manu versucht es unauffällig weg zu schieben. 😉

Auf dem Bier…

Salzwüsten-Selfie.

Sonnenuntergang am Salzsee.

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