Chile: Santiago de Chile

Aussicht auf Santiago De Chile von „Cerro Santa Lucía“.

Mittlerweile sind wir in der Hauptstadt von Chile angekommen. Santiago de Chile liegt in einem Talkessel am Fluss Río Mapocho und ist eingebettet von einer imposanten Bergkulisse. Auf den ersten Blick macht die Stadt mit Ihren gläsernen Wolkenkratzern und den vielen eintönigen Gebäuden keine wirklich schöne Figur. Der erste Eindruck täuscht. Die chilenische Hauptstadt bietet viele schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten und ist dabei das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Chile mit zahlreichen Universitäten, Museen und Baudenkmälern.

Santiago De Chile bei Nacht.

Auf dem „Cerro Santa Lucía“ Hügel wurde Santiago de Chile gegründet.  Daran angelegt ist ein schöner Park mit Brunnen und ein Festungsschloss. Von dort aus hat man diverse schöne Aussichtspunkte auf Santiago und die Berge.  Nicht immer erhält man einen Panoramablick. Die Stadt kämpft schon lange mit zahlreichen Umweltproblemen.  Besondere Sorge bereitet die Luftqualität. Die Ursachen liegen sowohl in den vielen Fabrikanlagen und Kraftwerken als auch am Verkehr und in den privaten Haushalten. So kann es vorkommen, dass man anstatt Berge, nur eine dicke Rauchwolke sieht.

Cerro Santa Lucía.

Cerro Santa Lucía Park.

Brunnen im Eingangsbereich von Cerro Santa Lucía.

Palácio de La Moneda (Präsidentenpalast).

Plaza de Armas.

Im Herzen von Santiago de Chile erhebt sich der 880 Meter hohe Hügel „Cerro San Cristóbal“. Von dort kann man die atemberaubende Aussicht auf die Stadt und die Gebirgskette der Anden bestaunen. Auf dem Berg befinden sich unter anderem der „Parque Metropolitano“ (einer der grössten städtischen Parkanlagen auf der ganzen Welt) der Zoo von Santiago, eine Kirche, ein Amphitheater, Aussichtsterrassen, Restaurants, Picknick und Grillplätze, ein botanischer Garten, Freibäder, Wanderwege und eine Statue der Jungfrau Maria. Auf den Gipfel gelangt man entweder per Seilbahn, mit dem Auto oder zu Fuss. Wir haben uns für einen der Wanderwege entschieden und sind leicht von dem offiziellen Weg abgekommen, da dieser nicht wirklich gut markiert war. OK, vielleicht war auch mein, wie es meine Freundin treffend beschrieben hat „gelegentlicher Outdoor-Fanatismus“ daran schuld. 😉 Sehr Vorteilhaft war es auch Flip-Flops für diese Exkursion anzuziehen. Zur Verteidigung und ohne irgendwelche Namen zu nennen, hat man damit gerechnet nur auf geteerten Strassen zu laufen. Solch ein spontaner „Outdoor-Fanatismus“ kann einem schnell einen Strich durch jede Planung machen. 😛

Seilbahn auf den „Cerro San Cristóbal“ Hügel. Ganz links sieht man das höchste Gebäude in Südamerika: Gran Torre Santiago (300m).

Aufstieg auf den „Cerro San Cristóbal“ Hügel. Ein kleines bisschen von dem offiziellen Wanderweg abgekommen. 😉

Aussicht auf Santiago De Chile von „Cerro San Cristóbal“. Der „Smog“ ist hier deutlich sichtbar.

Aussicht auf Santiago De Chile von Cerro San Cristóbal. Der „Smog“ löst sich langsam wieder auf.

Jungfrau Maria Statue auf der Spitze des Hügels „Cerro San Cristóbal“.

Die chilenische Küche zeichnet sich durch eine Vielzahl an Fisch und Fleischgerichten aus. Empanadas (gefüllte Teigtaschen) sind wie eigentlich in ganz Südamerika überall anzutreffen und können entweder gebacken oder frittiert bestellt werden. Besonders die gebackenen Empanadas schmecken vorzüglich. Sehr beliebt und weit verbreitet sind Hotdogs. Die Hotdogs werden „Completos“ genannt und enthalten aber nicht nur wie bei uns Brot, Wurst, Senf und Ketchup. Es gibt eine riesige Anzahl an verschiedenen Variationen und Zutaten. Die typische chilenische Variante besteht aus Brot, Wurst, gehackten Tomaten, zerstampften Avocados und Mayo. Mein Lieblingsgericht aus Chile ist bis jetzt Pastel de Choclo. Ein Maisauflauf bestehend aus gemahlenem Mais, Hackfleisch, Zwiebeln, Hϋhnerfleisch, hart gekochtem Ei und Oliven.

Chilenischer Hotdog „Completo“. Genau so muss ein Hotdog aussehen. 😉

Hot Dog Menu im Dominó. Genau so muss eine Menukarte aussehen. 😉

Pastel de Choclo (Chilenischer Maisauflauf). YUM, YUM!

Sowohl in Chile als auch in Peru gilt der Pisco Sour als Nationalgetränk. Der Ursprung ist zwischen diesen Ländern umstritten.  Basis ist wie es der Name schon sagt Pisco, ein Traubenschnaps, benannt nach der Stadt Pisco in Peru. Verfeinert wird der Cocktail mit Limettensaft, Zuckersirup und Eiweiss.

Pisco Sour. Gehört ab sofort zu unseren Lieblingscocktails.

Ein bekanntes Erfrischungsgetränk aus Chile ist „Mote con Huesillo“und besteht aus Mote (geschälter gekochter Weizen), Huesillos (Pfirsiche) und Saft in dem die Pfirsiche gekocht wurden.

Mote con Huesillo.

Auch sehr beliebt und an jeder Ecke zu finden ist „Helado Artensanal (selbstgemachtes Eis).

So sieht ein „Helado Artensanal“ (selbstgemachtes Eis)  in Chile aus.

Während unserem Santiago Aufenthalt, haben wir Besuch von Kollegen aus Bern erhalten und werden zusammen in Richtung Norden weiterreisen.

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