Uruguay: Montevideo

Montevideo-Schriftzug an der Rambla.

Montevideo-Schriftzug an der Rambla.

Von Ushuaia ging die Reise weiter nach Uruguay (Montevideo), da ich meinen Geburtstag unbedingt am Strand feiern wollte. 😛 Zum ersten Mal gab es beim Check-In Schalter Schwierigkeiten. Die Airline bestand darauf, dass wir einen Weiter/Rückflug nachweisen müssen, sonst können Sie uns kein Ticket ausstellen und nicht fliegen lassen. Wir hatten allerdings nur ein One-Way Ticket gebucht, da wir ja noch nicht wussten, wo wir als nächstens hingehen und so flexibel wie möglich bleiben wollten.

Die Airlines sind scheinbar verpflichtet, Passagiere die bei der Immigration wegen fehlenden Weiter/Rückreisetickets abgewiesen werden, umsonst wieder zum Ursprungsort zurückzufliegen und müssen auch noch eine Busse zahlen. Dies möchten die Fluggesellschaften natürlich verhindern und deshalb wollte man auch unsere Weiter/Rückreisetickets beim Check-In sehen. Nach langen Diskussionen und Erklärungsversuchen, konnten wir dann trotzdem ohne Weiter/Rückflug einchecken. Während dem Flug überlegten wir uns die wildesten Storys, wieso wir denn jetzt keinen Weiterflug haben, falls wir darauf angesprochen werden. Die Passkontrolle in Montevideo lief nach dem „Hallo – Hier hast du deinen Stempel – Tschüss“ Prinzip. Ohne eine einzige Frage beantworten zu müssen, konnten wir problemlos passieren. Die ganze Aufregung der Airline war also komplett umsonst. Für 55 uruguayische Peso (2 CHF) pro Person, ging es mit dem lokalen Bus in Richtung Zentrum. Wieso auch immer war unser Fahrer so gestresst, dass er den Bus bei den Haltestellen nie wirklich zum Stillstand gebracht hat. Die Passagiere mussten regelrecht einen koordinierten Sprung aus dem Bus machen, damit Sie ihre Station nicht verpasst haben. Eine sehr amüsante Fahrt sage ich euch. 🙂

Im Gegensatz zu den Busfahrern ist die Stadt wunderbar ruhig, alles andere als hektisch und lädt sofort zum Verweilen ein. Besonders verführerisch ist die 22 km lange Strandpromenade (Rambla), die historische Altstadt (Ciudad Vieja) und der Platz der Unabhängigkeit (Plaza Independencia), welcher umschlossen ist von mehreren imposanten kolonialen Bauten.

Palacio Salvo

Palacio Salvo.

Platz der Unabhängigkeit (Plaza Independencia)

Platz der Unabhängigkeit (Plaza Independencia).

Tor zur Altstadt.

Tor zur Altstadt.

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Altstadt (Ciudad Vieja).

Sonnenaufgang an der Rambla.

Sonnenaufgang an der Rambla.

Playa Malvín. Unser Lieblingsstrand.

Playa Malvín. Unser Lieblingsstrand.

Das Paradies stets im Blickfeld.

Das Paradies stets im Blickfeld.

Strand Security

Strand Security. Da wagt es sich niemand unartig zu sein. 😉

Entspannte Stimmung an der Rambla. Die Einheimischen versammeln sich für einen Feierabend Mate.

Entspannte Stimmung an der Rambla. Die Einheimischen versammeln sich für einen Feierabend Mate.

Manchmal kann es in Montevideo ganz schön windig sein. :D

Manchmal kann es in Montevideo ganz schön windig sein. 😀

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Ein Spaziergang unten den Bäumen kann Böse enden…

Estadio Centenario Montevideo. Es war unter anderem Spielstätte der Fussball-WM 1930. Die ursprüngliche Kapazität von etwa 100.000 Zuschauern musste inzwischen aus Sicherheitsgründen auf 60.235 Plätze reduziert werden. PS: Wer findet Manu? ;-)

Estadio Centenario Montevideo. Es war unter anderem Spielstätte der Fussball-WM 1930. PS: Wer findet Manu? 😉

Das Nationalgericht von Uruguay ist „Chivito“ und ist ein belegtes Brot mit diversen Zutaten (Gebratenes Stück Fleisch, Schinken, Speck, Ei, Käse, Tomaten, Salat, Oliven, Zwiebeln…). „Chivito“ heisst auf Deutsch „Zicklein“.  Die Mahlzeit hat aber nichts mit einer Ziege zu tun. Entstanden ist der Name, als ein Gast bei einem Wirt Ziege bestellen wollte. Da die Küche schon geschlossen war, musste improvisiert werden und aus diversen Resten wurde ein schnelles aber kräftiges Gericht gezaubert.

Chivito mit Sandwich Brot

Chivito im Sandwich-Brot.

Chivito im Burgerbrot.

Chivito im Burger-Brot.

Wie in Argentinien ernährt sich der Uruguayer hauptsächlich von Fleisch. Überall gibt es Grillrestaurants wo man diverse Fleischsorten ausprobieren kann. Besonders empfehlenswert ist der Hafenmarkt (Mercado del Puerto). Diese Markthalle ist eine Ansammlung von riesigen Grills, wo die besten Fleischgerichte zubereitet werden. Der Himmel auf Erden für jeden Fleischliebhaber.

Eine der zahlreichen Grillstände in der Markthalle "Mercado del Puerto"

Eine der zahlreichen Grillstände in der Markthalle „Mercado del Puerto“.

Baby Bife in der Markthalle "Mercado del Puerto".

Baby Bife in der Markthalle „Mercado del Puerto“.

Parrilla

Parrilla in der Markthalle „Mercado del Puerto“. Auf der Karte stand Parrilla für 2. Wäre locker genug für 10 Personen gewesen. 😀

Lokales Bier in Uruguay. Besonders amüsant der Name Zillertal :D

Wenn man in Uruguay ein „Zillertal“ bestellt, erhält man keine Tiroler Berglandschaft, sondern ein echt leckeres lokales Bier. 🙂

Wir bleiben vorerst in Uruguay und gehen in Richtung Osten der Küste entlang.

4 Gedanken zu “Uruguay: Montevideo

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