The Man from U.N.C.L.E.

Originaltitel: The Man from U.N.C.L.E.
Jahr: 2015
Regisseur: Guy Ritchie

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Napoleon Solo: [telling Kuryakin to let himself get mugged] „Take it like a pussy.“

Illya Kuryakin: „This is NOT the Russian way.“

Nach vierjähriger Abstinenz kehrt Guy Ritchie mit einer Kinoadaption der Agenten-Serie „Solo für O.N.C.E.L.“ aus den 1960er Jahren auf den Regiestuhl zurück.

Der amerikanische CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und der russische KGB-Agent Illya Kuryakin (Armie Hammer) müssen sich gezwungenermassen verbünden um gemeinsam ein Verbrechersyndikat zu bekämpfen. Gaby (Alicia Vikander), die Tochter eines Waffen-Ingenieurs, soll den beiden helfen, sich in die kriminelle Organisation einzuschleusen. Die Zeit ist knapp, da der Gegner im Besitz von gefährlichen Nuklearwaffen ist.

Erste Bedenken und Zweifel ob mir der Film gefallen würde, lies der Regisseur schon in den ersten Minuten ersticken. „The Man from U.N.C.L.E.“ startet furios und man taucht sofort in den hochpolierten und stylischen Guy Ritchie Look ein. Kostüme, Ausstattung, Sets und Soundtrack vermitteln eine erstklassige 60er Jahre Atmosphäre. Besonders hervorzuheben ist die erste Autoverfolgungsjagt durch Ost-Berlin, welche sehr kreativ und originell in Szene gesetzt ist. In Punkto Action ist dies aber leider gleich das Highlight und das Niveau geht danach mehr Richtung Durchschnitt, was man schon vielfach besser gesehen hat. Bei vielen Szenen verliert man durch zu schnelle Schnitte, Wackelkamera und und Split-Screen-Shots die Übersicht. Dies fällt aber nicht so negativ auf, da „The Man from U.N.C.L.E mehr Spionagekomödie als Actionfilm ist. Wer ein Actionspektakel erwartet, wird enttäuscht werden. Hauptsächlich ist es dem Dreiergespann Henry Cavill, Armie Hammer und Alicia Vikander zu verdanken, dass der Film so gut funktioniert. Die Chemie stimmt perfekt, die Drei harmonieren perfekt miteinander zusammen und sorgen für viel Situationskomik und Lacher. Die besten Szenen waren mit Abstand der Abschluss der Bootverfolgungsjagt und die Folterszene. In der Originalfassung wird oft Deutsch gesprochen. Leider versteht man Henry Cavill und Alicia Vikander kaum. Zum Glück gab es noch englische Untertitel, sonst wäre man ziemlich aufgeschmissen. Der Originalton lohnt sich aber auf jeden Fall trotzdem.

Typischer Guy Richie Film, der beste Popcorn-Unterhaltung, Humor, Charme und 60er Jahre Feeling bietet. Nach Kingsman ein weiterer sehr willkommener Beitrag für das wieder auflebende Agentengenre. Ein zweiter Teil darf gerne kommen. 🙂 Lieber Guy Richie, lass uns bitte nicht wieder 4 Jahre warten.

7/10

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